| Familie und Bildung |
FamilienzentrenKindertageseinrichtungen als Orte für Familien |
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Inhalt Familienzentren sind weiterentwickelte
Kitas aktuell: Familienzentren im Detail Familienbilder werden immer vielfältiger. Es gibt immer mehr
Der gesellschaftliche und wirtschaftliche Wandel mit seinem Zwang zur beruflichen Mobilität, der aktuellen Wirtschaftskrise und der Auflösung traditioneller Familienstrukturen, geht mit einer zunehmenden Kinderarmut einher. Die Stadt Nürnberg will u. a. mit sozialräumlichen Strategien sozialen Ungleichheiten bei Kindern und Eltern präventiv entgegenwirken. Wichtigstes Anliegen ist, allen hier aufwachsenden Kinder in den Kindertageseinrichtungen, in Einbindung und im Zusammenwirken mit den Eltern, bestmögliche Bildungschancen zu ermöglichen, damit sie aktiv am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Kindertageseinrichtungen reagieren auf diese Herausforderungen, z.B. mit offenen Familienangeboten als Orte für Familien. Familienzentren sind Kitas, die sich aus Orten für Familien weiterentwickelt haben.Dort:
Start im Jahr 20082008 ist die Stadt Nürnberg mit vorerst 5 Familienzentren gestartet,
2 weitere folgen. Während bei „Kindertageseinrichtungen als Orte für Familien“ einzelne
familienintegrative Maßnahmen im Rahmen des Angebotsspektrums „Kindertageseinrichtung“
realisiert werden, zeichnen sich Familienzentren durch ein systematisches
und regelmäßiges Angebotsspektrum aus, das den Familien über das klassische
Programm der Kindertageseinrichtung hinaus verlässlich zur Verfügung
steht. Familienzentren verfolgen einen familienorientierten Ansatz, indem
sie die ganze Familie ansprechen und einen Lebensraum für Kinder und
Familien bieten.
Wer wird Familienzentrum?Die Auswahl der Standorte folgt folgenden Überlegungen:
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Karte mit allen Familienzentren
in Nürnberg
(Mausberührung eines Einrichtungsnamens zeigt
die Einrichtung.)
Nach den obigen Überlegungen wurden 7 Einrichtungen
ausgewählt, die zu Familienzentren erweitert wurden:
Neu dazugekommen 2010:
Im Detail
Jedes Familienzentrum hat seine eigene, ganz individuelle Angebotspalette. In
den nächsten Wochen stellen sich die Familienzentren vor.
Aktuell:
- Familienzentrum
Kinderhaus e.V.
Schon vorgestellt wurden:
- Familienzentrum Reutersbrunnenstr.
- Imbusch-Familienzentrum
-- Imbusch-Kindergarten
-- Imbusch-Kinderhort
-- Imbusch-Krippe
-- Imbusch
Schülertreff
- AWO
Familienzentrum St. Leonhard und
- Familienzentrum
Bleiweiß
(beachten Sie die kleinen Häuschen in oberer Liste, die
auch auf die Angebote hinweisen)
Konzeption und UmsetzungDie Konzeption für die Familienzentren in Nürnberg wurde vom Jugendamt in Zusammenarbeit mit dem Bündnis für Familie (BfF) entwickelt. Am 27. September 2007 wurde diese dem Jugendhilfeausschuss vorgestellt. Zur Realisierung von Familienzentren in den verschiedenen Stadtteilen wurden neben städtischen Einrichtungen auch freie Träger gewonnen. Der "Bereich Kindertageseinrichtungen, Häuser für Familien und Tagespflege" des Jugendamtes sowie freie Träger sind zusammen Projektpartner unter dem Dach des Bündnisses für Familie. ProzessbegleitungMit ihren integrierten Angebotsstrukturen für Kinder und Familien
als auch ihrer Stadtteilöffnung stellen Familienzentren eine neue
Einrichtungsform der Kindertageseinrichtungen dar. Welche Ergebnisse werden erwartet? Um den Nachweis an eine Wirksamkeit der Arbeit von Familienzentren zu erbringen, müssen Angebote, Dienstleistungen und Prozesse evaluiert werden. Beispiele für die Standards der FamilienzentrenGenerationsübergreifende Begegnungsmöglichkeiten
![]() Im Familienzentrum Bleiweiß sind Jung und Alt,
egal aus welcher Kultur, willkommen und können am Tagesgeschehen teilhaben
oder mitmachen. Sämtliche interkulturellen Angebote des Hauses sind
für alle Generationen offen. Das gemeinsame Familienfrühstück
ist alltäglicher Kommunikationstreff für Jung und Alt. Mehrsprachigkeit
ist erwünscht, je nach Sprachgewandtheit
dolmetschen Eltern und Fachkräfte sowie die Kinder untereinander.
Elternbildung
Heutzutage wünschen Eltern, neben Infos und Bildungsinhalten, vor allem Kontakt- und Erfahrungsaustausch mit anderen Eltern. Statt traditioneller Elternabende werden im Familienzentrum themenorientierte Gesprächskreise angeboten. Damit werden auch Eltern mit Migrationshintergrund erreicht und bringen Probleme, die sie bei ihren Kindern beobachten und erleben, ein und diskutieren mit Fachleuten. Um ihre Elternbildungspalette zu erweitern, nehmen Familienzentren an der PAT-Elterntrainer-Ausbildung teil. Zusätzlich bereichern externe Experten, unter anderem der Kinderschutzbund, die Erziehungs- und Familienberatung, der Jugend- und Kinderärztliche Gesundheitsdienst sowie speziell im Familienzentrum Bleiweiß eine ernährungstherapeutische Praxis, die Angebotsvielfalt der Familienzentren. Beispiel Familienzentrum der AWO in St. Leonhard: Beispiel Kinderhaus Nürnberg e. V. Familienzentrum
Sperberstrasse:
Zudem werden Themen, die mehrere Familien, bewegen aufgegriffen und in Themenelternabenden bearbeitet. Ein neues Lernmodul für Eltern, Neue Arbeit – Neue Kultur:
wird zukünftig das Bildungsangebot erweitern.
Einbindung und Beteiligung von ElternEltern sind die Spezialisten für ihre Kinder. Familienzentren wollen eine Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit Eltern, darüber hinaus auch mit Besuchern(innen) und Ehrenamtlichen aufbauen. Eltern können, wie beispielsweise im Familienzentrum Bleiweiß,
verweilen, den Alltag des Familienzentrums beobachten und daran teilhaben.
Das sorgt für Transparenz, Neugier und Interesse, sich mit Erziehung,
Bildung und Betreuung ihrer Kinder auseinanderzusetzen und gegebenenfalls sich
selbst einzubringen. Im Familienzentrum des Kinderhauses Nürnberg e. V. in der Sperberstraße gibt es individuelle Elterneinzelengagements, insbesondere gemeinsame Spiel- und Lernwerkstätten von Erwachsenen und Kindern.
Alltagsorganisation und Beratung![]() Infos, Rat und Tipps, sowie Kurzberatung in Alltagsfragen, durch das Fachpersonal
finden meist beim alltäglichen gegenseitigen Info-Austausch statt. Zudem
unterstützt ein gut gepflegtes Infosystem in den Familienzentren die
Selbstorganisation der Eltern. Eltern, Elternbeirat, Besucher(innen), Ehrenamtliche
stehen helfend und beratend zur Seite, sie dolmetschen, informieren und beraten
sich gegenseitig. Sind konkrete Hilfen in der Alltagsorganisation erforderlich,
die in der Einrichtung nicht geleistet werden können, wird gegenseitige
Unterstützung von Eltern oder Patenschaften initiiert. ![]() Für ratsuchende Eltern des Stadtteils
finden mittlerweile in allen Familienzentren bedarfsorientierte regelmäßige
Sprechstunden der Erziehungsberatung sowie des Kinder- und Jugendärztlichen
Gesundheitsdienstes statt. Regelmäßige
Sprechstunden einer ernährungstherapeutischen Praxis und bei Bedarf Beratungssprechstunde
der Schwangerenberatung gibt es im Familienzentrum Bleiweiß. Kooperation und lokale VernetzungZunehmend werden zielgruppenspezifische Angebote, durch die Kooperationen der unterschiedlichsten Institutionen in den Stadtteilen, für alle Stadtteilbewohner(innen) geöffnet und es entstehen vielfältige Kooperationsveranstaltungen und gemeinsame Projekte. Beispiele:
Förderung des bürgerschaftlichen Engagements/Ehrenamtes![]() Beispiel Familienzentrum Imbuschstraße: Weitere Ehrenamtliche, vor allem in Kooperation mit dem Zentrum aktiver Bürger, bringen ihre Stärken ein, geben ihre Erfahrungen weiter. Da gibt es Lesefreunde, Töpfern, Schreinern, Gärtnern, Erlebnisspaziergänge. Siehe auch unter sozialzentrum.nuernberg.de. ProjektsteuerungAmt für Kinder, Jugendliche und Familien - Jugendamt der Stadt Nürnberg Christian Rester (Fachliche Planung) Telefon: 0911 / 231 140 69 und Fachberatung für Familienzentren und "Kindertageseinrichtungen als Orte für Familien" im Amt für Kinder, Jugendliche und Familien - Jugendamt Marion Schäfer (Leitung Familienzentrum Imbuschstraße) Imbuschstraße 70/72, 90473 Nürnberg Weitere Informationen
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