Ziele & Projekte Familie und Bildung
 
   
 

Familienzentren

Kindertageseinrichtungen als Orte für Familien
und ihre Weiterentwicklung zu Familienzentren

 

 

Familienbilder werden immer vielfältiger. Es gibt immer mehr

  • allein Erziehende
  • Stief- und Patchworkfamilien
  • Migrantenfamilien verschiedenster Herkunft

Der gesellschaftliche und wirtschaftliche Wandel mit seinem Zwang zur beruflichen Mobilität, der aktuellen Wirtschaftskrise und der Auflösung traditioneller Familienstrukturen, geht mit einer zunehmenden Kinderarmut einher. Die Stadt Nürnberg will u. a. mit sozialräumlichen Strategien sozialen Ungleichheiten bei Kindern und Eltern präventiv entgegenwirken. Wichtigstes Anliegen ist, allen hier aufwachsenden Kinder in den Kindertageseinrichtungen, in Einbindung und im Zusammenwirken mit den Eltern, bestmögliche Bildungschancen zu ermöglichen, damit sie aktiv am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.

Kindertageseinrichtungen reagieren auf diese Herausforderungen, z.B. mit offenen Familienangeboten als Orte für Familien.

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Familienzentren sind Kitas, die sich aus Orten für Familien weiterentwickelt haben.

Dort:

  • nehmen Eltern am Kita-Alltag teil
  • wird eine Erziehungspartnerschaft mit Eltern, Ehrenamtlichen und Senior(innen) eingegangen
  • begegnen sich Jung und Alt (ehrenamtliches Engagement)
  • helfen Eltern Eltern
  • erhalten Eltern Beratung/Unterstützung in Erziehungs-, Alltags- und Lebensfragen
  • werden Ratsuchende an weiterführende Fachdienste vermittelt
  • können vor Ort Sprechstunden von Beratungsdiensten organisiert werden
  • bekommen Festlichkeiten einen Rahmen ...

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Start im Jahr 2008

2008 ist die Stadt Nürnberg mit vorerst 5 Familienzentren gestartet, 2 weitere folgen.
Ziel der Familienzentren ist die Bereitstellung von niedrigschwelligen Angeboten zur Förderung und Unterstützung von allen Kindern und Familien des Stadtteils in unterschiedlichen Lebenslagen über die Kindertageseinrichtung.

Während bei „Kindertageseinrichtungen als Orte für Familien“ einzelne familienintegrative Maßnahmen im Rahmen des Angebotsspektrums „Kindertageseinrichtung“ realisiert werden, zeichnen sich Familienzentren durch ein systematisches und regelmäßiges Angebotsspektrum aus, das den Familien über das klassische Programm der Kindertageseinrichtung hinaus verlässlich zur Verfügung steht. Familienzentren verfolgen einen familienorientierten Ansatz, indem sie die ganze Familie ansprechen und einen Lebensraum für Kinder und Familien bieten.
Als wesentliche Kernbereiche sozialpädagogischen Handelns in Familienzentren lassen sich drei Leistungsbereiche beschreiben:

  1. Bildung, Betreuung und Erziehung von Kindern.
  2. Integration von familienrelevanten Angeboten (generationsübergreifende Begegnungsmöglichkeiten, Einbindung und Beteiligung der Eltern, Unterstützung in Fragen der Alltagsorganisation, Beratung, Elternbildung, Angebote für die ganze Familie, Vereinbarkeit von Familie und Beruf)
  3. Kooperation und lokale Vernetzung (Kooperation mit anderen Institutionen, Förderung des bürgerschaftlichen Engagements/Ehrenamtes, Unterstützung von Familien für Familien).

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Wer wird Familienzentrum?

Die Auswahl der Standorte folgt folgenden Überlegungen:

  • Sozialraum- und zielgruppenspezifische Differenzierungen, wie z.B. Sozialräume mit besonderem Förderbedarf
  • Verschiedene Träger
  • aktive Teilnahme am Programm „Kindertageseinrichtungen als Orte für Familien“
  • familienrelevantes Angebot muss bereits etabliert sein
  • Kooperation und lokale Vernetzung
  • ein pädagogisch günstiger Anstellungsschlüssel

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Nürberg-Karte
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Karte mit allen Familienzentren in Nürnberg
(Mausberührung eines Einrichtungsnamens zeigt die Einrichtung.)

Sieben Familienzentren

Nach den obigen Überlegungen wurden 7 Ein­richtungen ausgewählt, die zu Familien­zentren erweitert wurden:

  1. AWO Familienzentrum St. Leonhard weitere Informationen
  2. Familienzentrum Kinderhaus e.V. weitere Informationen
  3. Familienzentrum Bleiweiß weitere Informationen
  4. Familienzentrum Reutersbrunnen weitere Informationen
  5. Familienzentrum Imbuschstr. weitere Informationen
    Kindergarten weitere Informationen Hort weitere Informationen Krippe weitere InformationenSchülertreff weitere Informationen

Neu dazugekommen 2010:

  1. Kinder- und Jugendhaus Stapf der Caritas
  2. Evang. Kindertageseinrichtung Julienstr.

Im Detail
Jedes Familienzentrum hat seine eigene, ganz individuelle Angebotspalette. In den nächsten Wochen stellen sich die Familienzentren vor.
Aktuell:
- Familienzentrum Kinderhaus e.V.
Schon vorgestellt wurden:
- Familienzentrum Reutersbrunnenstr.
- Imbusch-Familienzentrum
-- Imbusch-Kindergarten
-- Imbusch-Kinderhort
-- Imbusch-Krippe
-- Imbusch Schülertreff
- AWO Familienzentrum St. Leonhard und
- Familienzentrum Bleiweiß
(beachten Sie die kleinen Häuschen in oberer Liste, die auch auf die Angebote hinweisen)

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Konzeption und Umsetzung

Die Konzeption für die Familienzentren in Nürnberg wurde vom Jugendamt in Zusammenarbeit mit dem Bündnis für Familie (BfF) entwickelt. Am 27. September 2007 wurde diese dem Jugendhilfeausschuss vorgestellt.

Zur Realisierung von Familienzentren in den verschiedenen Stadtteilen wurden neben städtischen Einrichtungen auch freie Träger gewonnen. Der "Bereich Kindertageseinrichtungen, Häuser für Familien und Tagespflege" des Jugendamtes sowie freie Träger sind zusammen Projektpartner unter dem Dach des Bündnisses für Familie.

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Prozessbegleitung

Mit ihren integrierten Angebotsstrukturen für Kinder und Familien als auch ihrer Stadtteilöffnung stellen Familienzentren eine neue Einrichtungsform der Kindertageseinrichtungen dar.
Für den Start bekommen die fünf ersten Häuser eine prozessbegleitende Evaluation durch die Fachhochschule für Sozialpädagogik in Nürnberg sowie gezielte Unterstützung in der Organisations- und Qualitätsentwicklung. In einer Projektgruppe erarbeiten sie trägerübergreifende Qualitätsstandards der Nürnberger Familienzentren und erfahren somit eine qualitative Weiterentwicklung ihrer Konzeption.

Welche Ergebnisse werden erwartet?

Um den Nachweis an eine Wirksamkeit der Arbeit von Familienzentren zu erbringen, müssen Angebote, Dienstleistungen und Prozesse evaluiert werden.

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Beispiele für die Standards der Familienzentren


Generationsübergreifende Begegnungsmöglichkeiten


Beispiel Familienzentrum Bleiweiß:

Oma kegelt mit Kindern

Im Familienzentrum Bleiweiß sind Jung und Alt, egal aus welcher Kultur, willkommen und können am Tagesgeschehen teilhaben oder mitmachen. Sämtliche interkulturellen Angebote des Hauses sind für alle Generationen offen. Das gemeinsame Familienfrühstück ist alltäglicher Kommunikationstreff für Jung und Alt. Mehrsprachigkeit ist erwünscht, je nach Sprachgewandtheit dolmetschen Eltern und Fachkräfte sowie die Kinder untereinander.
Das Jung und Alt-Projekt mit dem Seniorenzentrum Bleiweiß und die interkulturellen Angebote des Gemeinschaftsprojektes "Gesund leben im Stadtteil" (G.l.i.S.) mit dem JugendKinderKulturhaus Quibble und dem Seniorentreff Bleiweiß schaffen weitere generationsübergreifende Begegnungsmöglichkeiten im Familienzentrum sowie in den Kooperationseinrichtungen.
Einige Senioren und Seniorinnen des Seniorentreffs Bleiweiß engagieren sich mit diversen Kinderangeboten ehrenamtlich im Familienzentrum und unterstützen vielerlei Aktivitäten. Neben vielen gemeinsamen Geburtstagsfeiern und sonstigen festlichen Anlässen gibt es eigens für die ehrenamtlichen Senioren und Seniorinnen halbjährlich eine Gemeinschaftsveranstaltung des Seniorentreffs Bleiweiß mit dem Familienzentrum Bleiweiß.

 


Beispiel Familienzentrum Reutersbrunnen:

Eine etwas andere Art an generationsübergreifender Begegnung stellt der Eltern-Kinderhort-Chor mit seinen Auftritten in der Senioreneinrichtung, unter der Leitung eines Seniors, dar. Großeltern-Kind-Nachmittage bringen Jung und Alt zusammen. Und immer wieder kommen Großeltern gerne in den Kindergarten und zeigen Kindern Spiele aus ihrer Kindheit.


Elternbildung

parents-as-teachers
hippy-Programm
Opstapje

Heutzutage wünschen Eltern, neben Infos und Bildungsinhalten, vor allem Kontakt- und Erfahrungsaustausch mit anderen Eltern. Statt traditioneller Elternabende werden im Familienzentrum themenorientierte Gesprächskreise angeboten. Damit werden auch Eltern mit Migrationshintergrund erreicht und bringen Probleme, die sie bei ihren Kindern beobachten und erleben, ein und diskutieren mit Fachleuten.

Um ihre Elternbildungspalette zu erweitern, nehmen Familienzentren an der PAT-Elterntrainer-Ausbildung teil. Zusätzlich bereichern externe Experten, unter anderem der Kinderschutzbund, die Erziehungs- und Familienberatung, der Jugend- und Kinderärztliche Gesundheitsdienst sowie speziell im Familienzentrum Bleiweiß eine ernährungstherapeutische Praxis, die Angebotsvielfalt der Familienzentren.

Beispiel Familienzentrum der AWO in St. Leonhard:
Wie im Alltag jeder Kinderkrippe ist die Eingewöhnung und behutsame Ablösung von der Mutter wesentlicher Teil der Arbeit mit neuen Kleinkindern. Kennzeichen des Familienzentrums der AWO in St. Leonhard sind die Bausteine, an denen Eltern bis zur Einschulung ihrer Kinder teilnehmen können, namentlich Opstapie, Hippy und PAT-Elterntraining aus dem stadtweiten Elternbildungsprogramm der AWO, die im häuslichen Umfeld auch muttersprachlich stattfinden. Des Weiteren gibt es im Rahmen des AWO-Elternprogrammflyers Familienzeit zahlreiche Veranstaltungen zu verschiedensten Themen, vom Hintergrundwissen über Entwicklung gesunde Ernährung, Schuleintritt, Herstellung von Spielmaterialien bis hin zum Theaterworkshop usw.

Beispiel Kinderhaus Nürnberg e. V. Familienzentrum Sperberstrasse:
Schwerpunkt des Familienzentrums des Kinderhauses Nürnberg e. V. ist deren Elternbildungsreihe "Eltern lernen, wie Kinder lernen", um optimale Lernbedingungen für Kinder zu schaffen. Ziel ist, das Profil der Eltern als Lernmodell für ihre Kinder zu schärfen. Die Eltern lernen, deren Impulse, Interessen und Bedürfnisse zu beobachten, um Raum für selbsttätiges Lernen für sich und die Kinder schaffen zu können.
Lernmodule sind:

  • Eltern-Kind-Gruppen (0-3 Jahre)
  • Ausstellung: Lerngeschichten zu selbsttätigen und -initiierten Lernen
  • Durch Beobachtung bei Hospitationen Interessen und Bedürfnisse der eigenen Kinder erspüren und wahrnehmen
  • Spiel- und Lernwerkstätten für Eltern mit ihren Kindern
  • Begleitende Bildungsreihe "optimale Lernbedingungen":
    • Bedeutung von Bindung und Beziehung in der kindlichen Entwicklung
    • Die Bewegungsentwicklung – Bedeutung, vorbereiteter Umgebung
    • Konflikte und Konfliktbewältigung
    • Freie Gestaltung
    • Die kindliche Malentwicklung
    • Der achtsame Erwachsene bietet optimale Lernbedingungen
    • Für Kinder ist Spielen Lernen
    • Spielräume gestalten
    • Medien – die Wirkung auf die kindliche Entwicklung
    • Der Erwachsene als Modell für das Kind in Bezug auf das Lernen, auf die Erarbeitung von Kompetenzen usw.
    • Ernährung ist ein zentraler Bestandteil im Bedingungsgefüge optimalen Lernens

Zudem werden Themen, die mehrere Familien, bewegen aufgegriffen und in Themenelternabenden bearbeitet. Ein neues Lernmodul für Eltern, Neue Arbeit – Neue Kultur:

  • Erarbeitung der Fragestellung was wir wirklich, wirklich wollen
  • Erwerbsarbeit
  • moderne Selbstversorgung
  • persönliche Entfaltung

wird zukünftig das Bildungsangebot erweitern.

 

Einbindung und Beteiligung von Eltern

Eltern sind die Spezialisten für ihre Kinder. Familienzentren wollen eine Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit Eltern, darüber hinaus auch mit Besuchern(innen) und Ehrenamtlichen aufbauen.

Eltern können, wie beispielsweise im Familienzentrum Bleiweiß, verweilen, den Alltag des Familienzentrums beobachten und daran teilhaben. Das sorgt für Transparenz, Neugier und Interesse, sich mit Erziehung, Bildung und Betreuung ihrer Kinder auseinanderzusetzen und gegebenenfalls sich selbst einzubringen.
Die aktive Einbeziehung und Einbindung von Eltern, wie eine kindorientierte Elternbegleitung, kann Bestandteil einer niedrigschwelligen individuellen Elternbildung sein. Gerade mit Learning by Doing oder durch beiläufiges Lernen im Umgang mit dem eigenen Kind, in der Interaktion mit anderen Kindern oder durch die begleitenden Informations-/Beratungs- und Reflexionsgesprächen erleben Eltern eine Stärkung ihrer Elternkompetenzen.

Im Familienzentrum des Kinderhauses Nürnberg e. V. in der Sperberstraße gibt es individuelle Elterneinzelengagements, insbesondere gemeinsame Spiel- und Lernwerkstätten von Erwachsenen und Kindern.

 

Alltagsorganisation und Beratung

Sprechstunde der städtischen Erziehungsberatung

Infos, Rat und Tipps, sowie Kurzberatung in Alltagsfragen, durch das Fachpersonal finden meist beim alltäglichen gegenseitigen Info-Austausch statt. Zudem unterstützt ein gut gepflegtes Infosystem in den Familienzentren die Selbstorganisation der Eltern. Eltern, Elternbeirat, Besucher(innen), Ehrenamtliche stehen helfend und beratend zur Seite, sie dolmetschen, informieren und beraten sich gegenseitig. Sind konkrete Hilfen in der Alltagsorganisation erforderlich, die in der Einrichtung nicht geleistet werden können, wird gegenseitige Unterstützung von Eltern oder Patenschaften initiiert.
Fachpädagogische Einzel- und Familienberatung durch das Team des Familienzentrums, wenn möglich muttersprachlich, beinhaltet in erster Linie Erziehungs- Alltags- und Lebensfragen. Sind Therapie, Kompetenzen anderer Fachstellen und Beratungsdienste angezeigt, erfolgt im Wege einer Vermittlungsberatung eine Sondierung mit dem Ratsuchenden, mit welchen Anliegen und Erwartungen er oder sie sich an die entsprechenden Behörden/Fachleute wenden möchte.
Informationen über mögliche Hilfsangebote werden eingeholt, weitergegeben und konkrete Ansprechpartner(innen) benannt. Auf Wunsch werden Kontakte angebahnt, begleitet, übersetzt und kooperiert.

Beratungsstelle für Kinder mit besonderem Entwicklungsbedarf

Für ratsuchende Eltern des Stadtteils finden mittler­weile in allen Familienzentren bedarfsorientierte regelmäßige Sprechstunden der Erziehungsberatung sowie des Kinder- und Jugendärztlichen Gesundheits­dienstes statt. Regelmäßige Sprechstunden einer ernährungstherapeutischen Praxis und bei Bedarf Beratungssprechstunde der Schwangerenberatung gibt es im Familienzentrum Bleiweiß.
Bei einzelintegrativen Maßnahmen, individueller Einzelförderung von Kindern oder bei Fachberatungen von Eltern, beispielsweise durch die Frühförderung, Logopäden(innen), Ergotherapeuten(innen) und Heilpädagogen(innen) sind, um lange Wege zu sparen, in den Familienzentren möglich.


Kooperation und lokale Vernetzung

Zunehmend werden zielgruppenspezifische Angebote, durch die Kooperationen der unterschiedlichsten Institutionen in den Stadtteilen, für alle Stadtteilbewohner(innen) geöffnet und es entstehen vielfältige Kooperationsveranstaltungen und gemeinsame Projekte.

Beispiele:

  •    Im Stadtteil Bleiweiß ging beispielsweise die Initiative zur Vernetzung und Schaffung eines Stadtteilarbeitskreises (STARK) vom Kindergarten (jetzt Familienzentrum) Bleiweiß aus, um die unterschiedlichen Angebote im Stadtteil auf die Bedürfnisse des Stadtteils abzustimmen.
  •    Im Familienzentrum Reutersbrunnen besteht eine jahrelange intensive Kooperation mit der Grundschule, um für Eltern und Kinder die bestmöglichen Voraussetzungen für den Übergang in die Schule zu schaffen. Gemeinsam mit den Kitas im Stadtteil gibt es, in Kooperation mit der Grundschule, einen gemeinsamen Infoabend zur Einschulung, sehr plastisch und lebensnah aufbereitet und den Kontakt zur Grundschullehrerin anbahnend, weitere Informationen siehe hier: Ein neuer Weg zum Schulanfang - Kindertagesstätte und Schule Reuters­brunnenstraße. Außerdem kooperiert das Familienzentrum mit den Kindertagesstätten bei verschiedenen Elternabendreihen.
    Die Erzieherinnen, insbesondere der Hortkinder, nehmen an gemeinsamen Leitungsteams, Konferenzen und Lehrer(innen)gesprächen der Grundschule, auch unter Einbeziehung der Eltern, teil. Bei Kindern mit besonderem Förderbedarf hat sich eine interdisziplinäre Zusammenarbeit aller Professionen bestens bewährt. Darüber hinaus entstanden gemeinsame Projekte im Kunst-, Sport- und Ernährungsbereich, gemeinsame Fortbildungen und Feste, sowie wechselseitige Raumnutzungen. So findet beispielsweise eine Lesenacht der Schüler, Schulkurse oder das RüBe-Turnen mit den Schulkindern im Familienzentrum statt.
  •    Das Kinderhaus Nürnberg e. V. Familienzentrum Sperberstraße konnte in Kooperation und mit Unterstützung des städt. Bildungszentrums ihr Elternbildungsangebot für Eltern von Kleinkindern entwickeln, um Eltern in der Erziehung zu begleiten und zu unterstützen.
  •    In Kooperation mit dem Bürgerzentrum Villa Leon im Stadtteil St. Leonhard bietet das AWO Familienzentrum monatlich eine Elternwerkstatt, beispielsweise zur Herstellung von Spielzeug oder anderen Kreativangeboten, in den Werkräumen der Villa Leon an.

Förderung des bürgerschaftlichen Engagements/Ehrenamtes

Treff-Fa Familienselbsthilfe

Beispiel Familienzentrum Imbuschstraße:
Seit 17 Jahren ist der TREFF-Fa, eine Familienselbst­hilfeinitiative von aktiven Müttern gegründet und räumlich im städt. Familienzentrum in Langwasser verortet. Die Frauen engagieren sich gegen eine geringe Aufwandsentschädigung ehrenamtlich mit offenen Angeboten unter anderem mit Nachmittagskursen für Erwachsene oder Kinder, Cafeteria, Kinder-Secondhand-Mode, Miniclub ab ca. 1 Jahr und vormittägliche Kinderbetreuung ab 2 Jahren.

Weitere Ehrenamtliche, vor allem in Kooperation mit dem Zentrum aktiver Bürger, bringen ihre Stärken ein, geben ihre Erfahrungen weiter. Da gibt es Lesefreunde, Töpfern, Schreinern, Gärtnern, Erlebnisspaziergänge. Siehe auch unter sozialzentrum.nuernberg.de.

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Projektsteuerung

Amt für Kinder, Jugendliche und Familien - Jugendamt der Stadt Nürnberg
Bereich Kindertageseinrichtungen, Häuser für Familien und Tagespflege
Dietzstraße 4, 90443 Nürnberg

Christian Rester (Fachliche Planung)

Telefon: 0911 / 231 140 69
E-Mail: christian.rester (at) stadt.nuernberg.de

und

Fachberatung für Familienzentren und "Kindertageseinrichtungen als Orte für Familien" im Amt für Kinder, Jugendliche und Familien - Jugendamt

Marion Schäfer (Leitung Familienzentrum Imbuschstraße)

Imbuschstraße 70/72, 90473 Nürnberg
Tel. (0911) 231-90 30; Telefax: 0911 / 231 90 21
E-Mail: marion.schaefer(at)stadt.nuernberg.de
Internet: www.familienzentrum-imbuschstrasse.nuernberg.de

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Weitere Informationen

. Kurzbeschreibung zu Familienzentren zum Ausdrucken (.pdf)

. Module der Familienzentren zum Ausdrucken (.pdf, Nov. 2009)

. Konzeption Kindertageseinrichtungen als Familienzentren (.pdf, 2008)

. Beschluss des Jugendhilfeausschuss 09.2007: Angebote der Tagesbetreuung in Nürnberg als Kernelemente kommunaler Familienpolitik einschließlich Konzeption Familienzentren (.pdf)