Ziele & Projekte Familie und Bildung
 
   
 

Kindertageseinrichtungen als Orte für Familien

 

Inhalt:

 

Die einzelnen Einrichtungen

Die folgenden Einrichtungen beteiligen sich aktuell (Stand Frühjahr 2009) am Projekt:

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Nürberg-Karte
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Karte mit allen Einrichtungen in Nürnberg, die nach der Konzeption
"Kitas als Orte für Familien" arbeiten.
(Mausberührung eines Einrichtungsnamens zeigt die Einrichtung.)

Einrichtungen nichtstädtischer Träger

  1. AWO-KitaKlicken zeigt Angebote der Einrichtung
  2. AWO Martin-Bächer-KinderhausKlicken zeigt Angebote der Einrichtung
  3. BRK Netz für Kinder / KinderkrippeKlicken zeigt Angebote der Einrichtung
  4. Evang. KindertagesstätteKlicken zeigt Angebote der Einrichtung
  5. Kinder- und Jugendhaus Stapf Hort Klicken zeigt Angebote der Einrichtung Kita Klicken zeigt Angebote der Einrichtung MontessoriKita Klicken zeigt Angebote der Einrichtung Stadtteilkita Klicken zeigt Angebote der Einrichtung
  6. Kinderhaus e.V. KinderkrippenKlicken zeigt Angebote der Einrichtung
    Kinderhaus e.V. Kinderkrippen
  7. Kinderhaus e.V. KindertagesstätteKlicken zeigt Angebote der Einrichtung
  8. Der Paritätische Bayern –
    KG Südstadtstrolche
    Klicken zeigt Angebote der Einrichtung
  9. Der Paritätische Bayern – Kinderhaus GlobusKlicken zeigt Angebote der Einrichtung
  10. ISKA Momo Netz für KinderKlicken zeigt Angebote der Einrichtung
  11. Evang. Kindergarten Jobst Klicken zeigt Angebote der Einrichtung
Städtische Einrichtungen
  1. Städt. KindergartenKlicken zeigt Angebote der Einrichtung
  2. Städt. KindergartenKlicken zeigt Angebote der Einrichtung
  3. Städt. Kindertagesstätte Klicken zeigt Angebote der Einrichtung
  4. Städt. Kindergarten Klicken zeigt Angebote der Einrichtung
    und HortKlicken zeigt Angebote der Einrichtung
  5. Städt. KindertagesstätteKlicken zeigt Angebote der Einrichtung
  6. Städt. Kinderhort
  7. Städt. Kindergarten und Hort
  8. Städt. Kindergarten
  9. Städt. KindertagesstätteKlicken zeigt Angebote der Einrichtung
  10. Städt. KindertagesstätteKlicken zeigt Angebote der Einrichtung
 
 

Gute Voraussetzungen für Vernetzung 2001

In Nürnberg besuchen weit über 90 % aller Kinder zwischen drei und 6 Jahren einen Kindergarten. Kindertageseinrichtungen sind im unmittelbaren Lebensumfeld von Familien verankert, von daher sind sie prädestinierte Orte, um Familien, auch präventiv, zu erreichen und können damit direkte und unmittelbare Unterstützungs- und Vernetzungsleistungen für Familien erbringen.
Mit diesem Hintergrund wurde auf Initiative des Bündnisses für Familie in Kooperation mit dem Jugendamt Nürnberg und dem städt. Kindergarten Bleiweiß 2001 das Modellprojekt „Kindertageseinrichtungen als Orte für Familien“ im Bündnis für Familie gestartet.
In der Modelleinrichtung Bleiweiß sollte die Öffnung der Kita, beginnend mit 3 Modulen (Vermittlungsberatung, Erprobung einzelner innovativer Projekte, Verbesserung/Abstimmung eines familiengerechten/bedarfsorientierten Angebots im Wohnumfeld), entwickelt und erprobt werden.

Entwicklung

Organisationsstruktur zur Implementierung von:
Orte für Familie

Schiff
(bitte Klicken Sie auf das Bild)

Am Modellprojekt „Kindertageseinrichtungen als Orte für Familien“ im Bündnis für Familie sind seit 2002 Kindertageseinrichtungen (wie Krippen, Kindergarten, Horte) unterschiedlichster Träger aktiv beteiligt. Sie haben ihre Einrichtung für Familien und Bürger(innen) des Wohnumfeldes geöffnet und somit ihre individuellen Angebote erweitert und trägerübergreifende Netzwerke geschaffen. Die Entwicklung der Kita zu Orten für Familien erfolgte vor Ort im Team. Somit entstand ein sehr individueller Ansatz mit dem Anspruch den Familien mit ihrer Vielfältigkeit und Unterschiedlichkeit, unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Ressourcen der pädagogischen Mitarbeiter(innen) und der Rahmenbedingungen, gerecht zu werden.
Dazu hat die trägerübergreifende Projektgruppe der Kitas „Kindertageseinrichtungen als Orte für Familien“ eine Rahmenkonzeption Kindertageseinrichtungen als Orte für Familien – integrierte Familienarbeit in Kindertageseinrichtungen entwickelt. Die Konzeption (siehe Kapitel Weitere Informationen) beschreibt die unabdingbare pädagogische Basis für integrierte Familienarbeit. Wichtige Schlüsselkompetenzen sind, neben anderen, auch die pädagogisch-fachliche Profilierung der Mitarbeiter(innen), eine wesentliche Voraussetzung für die Qualitätssicherung von Familienzentren.

Um die Umsetzung und Entwicklung neuer Arbeitsansätze der Kindertageseinrichtungen
auf möglichst vielen Ebenen zu sichern und deren Weiterentwicklung zu begleiten und zu unterstützen bedurfte es einer trägerübergreifenden Organisationsstruktur innerhalb des Bündnisses.

Projektinhalte: „Kindertageseinrichtungen als Orte für Familien“

  • Die Veränderung des Profils: Die Kindertageseinrichtung soll zu einer Einrichtung für die ganze Familie werden. Jeder kann sich aktiv einbringen und mitwirken. Dies geschieht z. B. durch Nutzung der räumlichen und personellen Ressourcen, sowie Ressourcen von Eltern, Besuchern, Ehrenamtlichen, Senior/-innen.
  • Mehr Transparenz für Eltern und Familien durch die Öffnung der Kindertages­einrichtung .
  • Familien erhalten in den Einrichtungen die Möglichkeit, Kontakte zu anderen Familien aufzunehmen: Z. B. durch Info- und Erfahrungsaustausch, Hilfestellung untereinander, Bildung von Freundschaften und kleinen Netzwerken.
  • Präventive Unterstützung von Familien durch niedrigschwellige Beratung und Elternbildungsangebote im Wohnumfeld.
  • Vernetzung von Angeboten sozialer und kultureller Einrichtungen: Deren Angebote werden zielgerichtet auf die Bedürfnisse von Familien im Wohngebiet abgestimmt und trägerübergreifend Ressourcen genutzt.
  • Kontakte zwischen den Generationen ermöglichen.
  • Wertfreier und empathischer Umgang mit Kindern aber auch mit Familien als
    Kennzeichnen von erfolgreicher Beziehungsarbeit.

Diese Inhalte werden durch Module umgesetzt

Die Kita als Orte für Familien bietet Eltern folgende Angebotsmodule an:

  • Elternbildungsangebote
  • Aktive Einbindung von Eltern und Ehrenamtlichen
  • Selbstorganisierte Projekte
  • Vernetzung auf Stadtteilebene
  • Kooperationsangebote mit anderen Einrichtungen
  • Vermittlungsberatung für Eltern und Familien
  • Niedrigschwellige wohnortnahe Beratungsangebote
  • Räume vermieten
  • Infosystem

Einblick in die Praxis

1. Elternbildungsangebote

Ein großer Teil der Kindertageseinrichtungen, die als Orte für Familien arbeiten, liegen in Stadtteilen mit hohem Migrantenanteil und hoher Bebauungsdichte. Deren Elternbildungsangebote, in der Regel mit Kinderbetreuung in der Einrichtung, richten sich auch an Eltern mit Migrationshintergrund. Muttersprachliche Bildungsangebote, wie in türkischer Sprache, werden bei Bedarf organisiert, meist jedoch dolmetschen Eltern verschiedenster Sprachzugehörigkeit untereinander.

Flyer Elternbildung der AWOFlyerdeckblatt BRK

Logo Hippy

Vielfach beginnen Kindertageseinrichtungen bereits mit Krabbelgruppen, Miniclubs, Eltern-Kind-Gruppen, Kinderspielgruppen, wie beispielsweise bei der AWO mit seinen Kleinkindspielkreisen, mit der grundlegenden Basisarbeit bzw. dem Beziehungsaufbau zu Eltern. Darüber hinaus können Eltern aller Einrichtungen (ab Schwangerschaft bis zur Einschulung) an den aufsuchenden Elternbildungsprogrammen der AWO: Opstapie, Hippy und PAT teilnehmen. Weitere stadtweite Elternbildungsangebote finden sich in der Kita-Einrichtung Netz für Kinder des BRK in der Nunnenbeckstrasse.

Elternbegegnungsmöglichkeiten, wie Elternecke, Eltern-Kind-Frühstück, schaffen Kontakte, bieten Info- und Erfahrungsaustausch und können ggf. das Entstehen von Freundschaften und gegenseitiges Helfen von Eltern bewirken. Eltern, die länger in der Einrichtung verweilen, lassen sich durch persönliches Ansprechen und durch Mundpropaganda in stärkerem Maße für Elternbildungsangebote gewinnen.

--Die Elternbildungsangebote der Kitas umfassen eine große Spannweite. Sie reicht von Themen, wie Eltern die gesunde Entwicklung, Sprach- und Leseförderung ihrer Kinder zu Hause unterstützen können – Beispiel: Leselatte der Stadtbibliothek – bis zu Fragen zur seelischen Gesundheit – Beispiel: Gewaltprävention – der Familie beitragen können. Einige Kitas wie der ev. Kindergarten Julienstrasse und die städt. Kindertagesstätte Kerschensteinerstr. haben nach dem schwedischen Vorbild ihre eigenen Elternbildungsgesprächsreihen entwickelt.

Text_Elternabend Gewalt

PAT

Bei den Mapa-Papa-Tagen im Kindergarten Ossietzkystrasse präsentieren, erklären und spielen Kinder zusammen mit Unterstützung der Fachkräfte das Erlernte mit ihren Eltern.

Nur wenige Kitas, wie Momo und Stapf, können hauseigene Elterntrainings anbieten. Elterntrainings des Kinderschutzbundes Starke Eltern, starke Kinder in deutsch und türkisch finden daher in den Kitas des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Kinderhaus Globus, bei den Südstadtstrolchen und anderen Kitas unterschiedlicher Träger statt.

Ein neues Projekt des Jugendamtes ermöglicht, Elterntrainings in vielen Kindertages-einrichtungen zu verorten, indem je eine Erzieherin aus der Einrichtung die PAT-Elterntrainingsausbildung absolviert.

Angebot von StapfEin Beispiel anderer Art zeigt sich im Kinder- und Jugendhaus Stapf mit vier Kitas in Zusammenarbeit mit der Behindertenseelsorge der Erzdiözese Bamberg. Hier können Eltern von behinderten und von Behinderung bedrohten Kindern und nicht behinderten Kindern in verschiedenen Veranstaltungen in Gesprächskreisen mit externen Fachleuten und Praktikern miteinander in Kontakt und Austausch kommen. Derzeit befindet sich der Stadtteilkindergarten im Kinder- und Jugendhaus Stapf im Ausbau zum Familienzentrum. In seinen neu entstehenden Räumlichkeiten werden die Elternbildungsprogramme und Familienangebote für die Stapf-Kita-Eltern und für Familien aus dem Stadtteil mit den Schwerpunkten Gesundheit, Erziehung und Sprachförderung gebündelt sein.

2. Aktive Einbindung von Eltern und Ehrenamtlichen

Einbindung von Eltern und Ehrenamtlichen zur Unterstützung der Kita hat Tradition. Meist ist es der Elternbeirat und einige Aktive die bei Feiern, Festen und Unternehmungen mitwirken, organisieren und praktische Aufgaben übernehmen.

Um die Bedürfnisse von Eltern stärker zu berücksichtigen, laden Kitas mit unterschiedlichen Angeboten (Elternecke, Elterncafes, Familienbibliothek usw.) Eltern zum Verweilen, Austausch, Mitgestalten und Mitmachen ein. Die Kita Momo hat als festen Bestandteil ihrer Konzeption, auch im Sinne einer Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit Eltern, einen regelmäßigen Elterndienst integriert. Andere Einrichtungen bieten Eltern Hospitationsmöglichkeiten an. All das erhöht die Arbeitstransparenz und soll Eltern für mehr ehrenamtliches Engagement gewinnen.

Einige Eltern übernehmen eigenständig Kinderangebote (wie z. B. Basteln, Vorlesen, Schlaumäuse, Lern- und Hausaufgabenbegleitung). Hin und wieder trainieren Väter für eine Saison die Kinderfußballmannschaft wie im AWO-Martin-Bächer-Haus und im städt. Hort Wandererstrasse. Besondere Formen des Elternengagements finden sich, wenn Eltern in Eigenregie den Tag der offenen Tür für interessierte neue Eltern, Elternkommunikationsmöglichkeiten (wie Elterncafe, Elternstammtisch in der Kita) und Ausstellungen organisieren, Elternbildungs- und Freizeitangebote (wie Deutschkurs für Eltern) machen oder einen Elternförderverein (Kita Franz-Reichel-Ring) gründen.

Das Sprachförderungsprogramm SpiKi des Jugendamtes, wird mit den zwei Elementen Lesefreude und Literacy-Center, in erfolgreicher Kooperation mit den Ehrenamtlichen des Zentrums aktiver Bürger (ZAB) in den Kitas umgesetzt. Ehrenamtliche Senioren(innen) engagieren sich mit Basteln, Vorlesen, Mitmachen usw. in nahegelegenen Kindertageseinrichtungen.

3. Vermittlungsberatung:

In Alltags- und Elterngesprächen bieten die Kita-Teams fachkompetente Beratung. Anliegen, Fragen und Probleme von Familien können sich jedoch auf mehrere Lebensbereiche erstrecken. In der Vermittlungsberatung erarbeiten die Kita-Fachkräfte mit den Informationssuchenden gemeinsam, welchen Beratungsfeldern das Anliegen zuzuordnen ist. Informationen über mögliche Hilfsangebote werden weitergegeben und konkrete Ansprechpartner(innen) benannt.

Schwarzes BrettEine Vermittlungsberatung umfasst vor allem die Bereiche:

Erziehung, Betreuungsmöglichkeiten für Kinder, Krisensituationen in Familien, Treffmöglichkeiten, Gesundheit, Schule, Arbeit, Wohnen, Fragen von Migranten(innen).

Einige Kitas kooperieren mit dem Beratungsdienst des Sprungbrett e.V. Andere Einrichtungen wie die Kindergärten Wandererstrasse, Ossietzkystrasse und Elsa-Brandström-Strasse ermöglichen bedarfsorientierte Sprechstunden der städtischen Familien- und Erziehungsberatung vor Ort. Das Martin-Bächer-Haus der AWO organisiert bei Bedarf Beratungsstunden eines türkischen Psychologen. Für die Kita-Eltern im Kinder- und Jugendhaus Stapf gibt es Erziehungsberatung des Stapf-Fachdienstes in russischer Sprache. Des Weiteren stehen den Kitaeltern des Stapf die Sprechstunden des Stapf-Jugendmigrationsdienstes und die Sprechstunden der Ergotherapie-Praxis (im Anwesen des Stapf) offen.

Um vor allem berufstätige Eltern zu entlasten, ist die individuelle Förderung von Kindern durch die entsprechenden Fachdienste in allen Kitas möglich.

4. Vernetzung:

Orte für Familien öffnen sich zunehmend für den Stadtteil. Bestehende Vernetzungen der Kitas wie z.B. in der Region Langwasser wurden im Modellprojekt Spielend Lernen des Bündnisses für Familie intensiviert.

Einzelne Kitas, wie beispielsweise der Kinderhort Wandererstrasse, wurden selbst initiativ, indem sie zunächst die benachbarte Schule und Kitas, später in Einbeziehung des Stadtteils, einen einrichtungsübergreifenden Dialog und Austausch organisierten.

In den Regionen/Stadtteilen entstanden Kooperationstreffen der Kitas und Stadtteilarbeitskreise, welche die vielfältigen Angebote der einzelnen Einrichtungen auf die Bedürfnisse der Stadtteilbewohner(innen) abstimmen, bündeln, koordinieren und weiter entwickeln.

5. Gemeinsame Kooperationsangebote in den Stadtteilen:

Durch den Ausbau von Netzwerken und die fortschreitende Vernetzung der Stadtteileinrichtungen sind viele Kooperationsveranstaltungen, vor allem die gemeinsamen Info- und Elternabende der Kitas und mit den Grundschulen in den jeweiligen Schulsprengeln entstanden. Darüber hinaus wirken die Kindertageseinrichtungen bei gemeinsamen Kinderaktionen, Straßen- und/oder Stadtteilfesten mit.

Neben den gemeinsamen Einschulungselternabenden der Kindergärten sind insbesondere Kinderhorte an vielfältigen Kooperationen mit den Grundschulen interessiert. Gegenseitiges Besuchen, Einladen, sowie gemeinsame und gegenseitige Raumnutzung werden favorisiert.

Beispiel Hort Wandererstrasse: Mama lernt deutsch, ein Schulprojekt, das die Hortleiterin im Kinderhort durchführt. Auch der Ernährungsführerschein (AIDS), ein Kinderkurs der Schule, mit einer Abschlussprüfung, die auch Benimm-, Ess- und Tischmanieren umfasst, findet in den Horträumen statt. Das gemeinsame Kochen beider Kurse mit der Hortleiterin wird wiederum vormittags, während des Unterrichts, in den Schulräumen durchgeführt.

Frauen schreiben

 

Prüfung Mama lernt deutsch

Prüfung Ernährungsführerschein


In der Kita Kerschensteinerstrasse gibt es einen Klassenelternstammtisch. Die Teilnahme an Lehrerkonferenzen, sowie das Planen gemeinsamer Projekte mit der Grundschule sind Selbstverständlichkeit.

Weitgehende Kooperation mit der Grundschule finden sich bei den Kitas in der Grünewaldstrasse. Hier gibt es Schnuppertage der Vorschulkinder in der Schule mit ihren Klassenpaten, einen gemeinsamen Elterninfoabend der Vorschulkinder, einen gemeinsamen Elternabend der Erstklässler, Projekte der Horte mit der Grundschule, Exkursionen von Vorschul- und Schulkindern, ein Jahrgangstreffen der Grundschule in den Horten, Teilnahme am Projekt Lebenwelt Konflikt zur Gestaltung von Übergängen, Teilnahme an Lehrerkonferenzen und im Einzelfall interdisziplinäre Fachkonferenzen im Kinderhort.

Kooperationsangebote präventiven Charakters entstehen in Zusammenarbeit mit Polizei, Feuerwehr, Krankenkassen, Ärzten(innen), Therapeuten(innen) etc. für Kinder, Eltern und Familien. Gemeinsame Info-Veranstaltungen, Angebote und Projekte entstehen vor allem im Gesundheitsbereich, zur Unfallprävention und Verkehrserziehung oder Naturerkundungen mit dem Bund Naturschutz u. ä.

Kooperation schafft auch generationenübergreifende Begegnungen, indem Kita-Kinder mit Singen und anderen Darstellungen die Feiern und Feste von Senioreneinrichtungen bereichern, z.B. die Elsa-Spatzen des Kindergartens Elsa-Brandströmstrasse. Einzelne Kinder des Kindergarten Hauchstrasse besuchen ältere Menschen in der Senioreneinrichtung und nehmen an der gemeinsamen Turn- und Singstunde, sowie am dialogischen Lesen für Jung und Alt teil.

Elternnetzwerke und Netzwerke ehemaliger Eltern eröffnen beispielsweise Kontakte mit der Wirtschaft. So können die Vorschulkinder der Elsa-Brandströmstrasse in der nahe gelegenen Landesgewerbeanstalt an Laborführungen und Experimenten teilnehmen.

Wie geht es weiter: Familienzentren

Einige der als "Orte für Familien" aktiven Einrichtungen entwickeln sich weiter zu Familienzentren. >>Familienzentren

Träger

Folgende Träger und ihre Fachberatungen unterstützen und beteiligen sich an der Fortführung des Projektes „Kindertagseinrichtungen als Orte für Familien":

 

Kontakt

Amt für Kinder, Jugendliche und Familien - Jugendamt der Stadt Nürnberg
Bereich Kindertageseinrichtungen, Häuser für Familien und Tagespflege
Dietzstraße 4, 90443 Nürnberg

Christian Rester (Fachliche Planung)

Telefon: 0911 / 231 140 69
E-Mail: christian.rester (at) stadt.nuernberg.de

 

Weitere Informationen

>>Familienzentren — Kindertageseinrichtungen als Orte für Familien
und ihre Weiterentwicklung zu Familienzentren

. Konzeption Kindertageseinrichtungen als Orte für Familien — Integrierte Familienarbeit in Kindertageseinrichtungen (März 2008) (.pdf)

. alle beteiligten Einrichtungen und ihre Projekte (Sep.09) (.pdf - 175kB)

. ausführliche Beispielprojekte (Nov. 2008)(.pdf - 960kB)

. Erziehungs- und Familienberatung in der Kindertageseinrichtung Bleiweiß (März 2008) (.pdf)

. Beispielkonzeption des Pilotkindergartens Städtischer Kindergarten Vordere Bleiweißstr. 2.

. Eine Erfolgsgeschichte: Kindertagesstätte als Ort für Familien (Jun.05)

. Download des Flyers "Wir machen mit!" (.pdf-Format)

. Das Projekt „Schlaumäuse“