| Die Idee | ![]() |
Das Bündnis für Familie Nürnberg, im Jahr 2000 gegründet, hat in den ersten Jahren seines Bestehens nahezu alle für Familien relevanten Organisationen zusammengeführt, vorhandene Angebote und Strukturen enger vernetzt und neue geschaffen. Nach den ersten fünf Jahren war das Bündnis für Familie Nürnberg nicht nur Vorreiter einer bundesweiten Entwicklung geworden (www.lokale-buendnisse-fuer-familie.de), sondern auch zu einem starken Netzwerk gewachsen, zu Gunsten von Familien, Kindern und ihren Belangen. Die Kitas als Orte für Familien, das Projekt "Neue Wege zur Erziehungspartnerschaft - Die familienfreundliche Schule", die als kleiner Runder Tisch gestartete Initiative Familienbewusste Personalpolitik in der Metropolregion Nürnberg sind exemplarisch Meilensteine dieser Entwicklung, viele weitere Projekte wurden angestoßen und Ideen realisiert. Ziel des Bündnisses für Familie war und ist, auf Bedarfe und Entwicklungen mit einem dedizierten Fokus auf Familie zu reagieren und möglichst ressourceneffizient Veränderungen zu bewirken. So fiel auch nach den ersten fünf Jahren allen Bündnisakteuren die Entscheidung leicht, den gemeinsamen Weg weiter fortzusetzen - und dabei eine noch konsequentere Ausrichtung einzuschlagen. Es wurden innerhalb des Bündnisses Leitlinien zu einer Kinder- und Familienstadt Nürnberg formuliert, die als Selbstverpflichtung und Aufruf am 11. Dezember 2007 offiziell verabschiedet werden. Verbesserungen müssen da ankommen, wo Kinder und ihre Familien leben, wo sie Kontakte und Bezugspersonen haben: im Stadtteil, im Kindergarten, in der Schule, auf dem Spielplatz, beim Einkauf, in der Nachbarschaft, am Arbeitsplatz. Das heißt: Zur Kinder- und Familienstadt Nürnberg kann und muss jede und jeder seinen Beitrag leisten: natürlich die Kommune und natürlich die Wohlfahrtsverbände.Aber auch die Unternehmen - zum Beispiel durch familienfreundliche flexible Arbeitszeiten. Auch die Gastronomie - zum Beispiele durch eine familienfreundliche Preisgestaltung. Und: Auch die Nachbarin, die Kinderlärm als Zukunftsmusik begreift und der Autofahrer, der die Tempo-30- Zone ernst nimmt, prägen das Klima in einer kinderfreundlichen Stadt mit. Das Bündnis für Familie Nürnberg hat Leitlinien formuliert für eine Kinder- und Familienstadt Nürnberg. Jetzt geht es darum, diese Leitlinien umzusetzen, möglichst viele Bürger und Verantwortliche in allen Bereichen öffentlichen und privaten Handelns zu sensibilisieren und aktiv werden zu lassen. Dazu startet am 27.Oktober eine Kampagne mit dem Motto „Mit Kinderaugen sehen – aus Kindersicht verstehen“. |
»Familie ist überall, wo Kinder sind. Dass Familien sich in einer Stadt wohlfühlen, ist entscheidend für ihre Zukunftsfähigkeit. Nürnberg will eine Stadt sein, in der das Miteinander von Jung und Alt gelingt, in der sich Familien gut aufgehoben wissen. Die bundesweite Anerkennung, die das Nürnberger Bündnis für Familie als das erste seiner Art gefunden hat, macht uns einerseits stolz, bedeutet andererseits auch Ansporn und Verpflichtung, bei den Bemühungen um die Verbesserung der Lebenssituation von Familien in unserer Stadt nicht nachzulassen. Kinder machen Freude. Sie sind eine Bereicherung des Lebens – im Privaten ebenso wie im Leben einer Stadt. Diese Überzeugung wollen wir verbreiten. Familien finden unsere Anerkennung und unsere Unterstützung. Kinder sind Gegenwart und Zukunft unserer Gesellschaft. Daher beteiligen wir uns alle daran, eine „neue Kultur des Aufwachsens“ zu gestalten: Wir alle haben das Ziel einer „Kinder- und Familienstadt Nürnberg“.« Quelle: Leitlinien Kinder- und Familienstadt Nürnberg
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