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Schlaumäuse in der Presse: NORDBAYERN INFONET HEUTE vom 21.7.05

Schlaue Kinder dank schlauer Mäuse?

 

Der sechsjährige Marko klickt sich durch das Computerlexikon.
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Nürnberg – „Gibt es dann auch einen Mamagei oder Omagei?“, ertönt eine Stimme aus dem Computer. Dem sechsjährige Marko aus dem Kindergarten Herz Jesu in der Breitscheidstraße erklären gerade zwei Schlaumäuse aus dem Programm zur Sprachförderung von Vorschulkinder den Vogel Papagei. Das „Schlaumäuse“ - Projekt an Nürnberger Kindergärten verläuft erfolgsversprechend.

Auf der Grundlage einer Kooperationsvereinbarung der Stadt Nürnberg und Microsoft Deutschland wurden nach drei Kindergärten im Jahr 2003 nun elf weitere in das Sprachförderprogramm aufgenommen.

Der Kindergarten Herz Jesu ist einer der Pioniere beim Einsatz des von Microsoft Deutschland entwickelten Programms zur Förderung der Sprachkompetenz von Vorschulkindern. Ziel dieses bundesweiten Programms ist es, mit Hilfe moderner Medientechnologie den Kindern spielerisch die deutsche Sprache nahe zu bringen.

„Wenn wir einen Beitrag dazu leisten können, dass den Kindern lernen wieder Spaß macht, haben wir schon ein großes Teilziel erreicht“, so Norman Heydenreich von Microsoft Deutschland. „Mit solchen Projekten wollen wir die Zukunftsfähigkeit und das Bildungsniveau der Stadt Nürnberg stärken“, begründet Reiner Prölß, Referent für Jugend, Familie und Soziales, den Einsatz des Programms.

Und „es macht ihnen Spaß“, bestätigt die Leiterin des Kindergartens Herz Jesu, Inge Roth. Über zwei Jahre lang konnte sie den Umgang ihrer Schützlinge mit den Schlaumäusen, dem Wunderbären, dem Zauberer Lillibob und Co. beobachten. „Die Kinder lernen spielerisch mit Wörtern, Sprache und Buchstaben umzugehen. Es hilft besonders auch Kindern mit geringen Deutschkenntnissen.“ Mit über 50 Prozent Immigranten zählt der Kindergarten Herz Jesu zu den sozialen Brennpunkten der Stadt.

Ein erster Trendbericht einer Studie der TU-Berlin zeigt, dass 82 Prozent der Eltern einen Nutzen des Projektes für ihr Kind sehen. 60 Prozent stellten fest, dass sich ihr Kind nun mehr für Buchstaben, Wörter und Schrift interessiert.

Weitere Informationen zu dem Programm gibt es hier.

Anna Korb
21.7.2005 14:39 MEZ   © NORDBAYERN INFONET
 
 

 

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