(2004)
   
 
  Das Nürnberger Bündnis für Familie hat in seinen vielen Facetten aufgezeigt, was möglich ist. Der Nürnberger „Flori“ ist zum Symbol für eine familienfreundliche Stadt geworden. Es freut mich, wenn der Freistaat Bayern einzelne Projekte, wie z.B. die Kampagne „Erziehung“, die Nürnberger Familienkarte oder die familienfreundliche Schule mit unterstützen konnte.
Ich wünsche dem Nürnberger Bündnis für Familie
weiterhin viel Erfolg, dem Nürnberger „Flori“ wünsche ich viele blühende Ableger.
Christa Stewens,
Bayerische Staatsministerin für
Arbeit und Soziales, Familie und Frauen
     
  Was wirklich wichtig ist im Leben, wird in der Familie weitergegeben: Lebenserfahrung, Werte, Vertrauen, Glaube und die Fähigkeit zu Streit und Versöhnung. Auch eine große Stadt lebt davon, dass in vielen tausend kleinen Familieneinheiten solche Grundwerte und Fähigkeiten von einer Generation zur nächsten weitergegeben werden. Deshalb unterstütze ich als evangelischer Stadtdekan aus Überzeugung das wegweisende „Bündnis für Familie“ in Nürnberg.

Michael Bammessel
Stadtdekan der Evang. -Luth. Kirche
     
  In vielen Betrieben des Handwerks wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf schon seit langen Jahren praktiziert. So zeigt eine Studie der Prognos AG vom November 2004, dass Fami­lienfreundlichkeit zu einer höheren Arbeitsmotivation und Leistungsfähigkeit sowie zu niedrige­ren Fehlzeiten führt. Wir arbeiten in Nürnberg mit dem Bündnis für Familie aktiv zusammen, um Handwerksbetriebe auf dem Weg zu noch mehr Familienfreundlichkeit zu unter­stützen.
Heinrich Mosler, Präsident der Handwerkskammer für Mittelfranken
     
  Der polizeiliche Dienstalltag zeigt oft die Schatten­seiten von Familien mit Problemen auf. Deshalb ist die Nürnberger Polizei sehr daran interessiert, ein familienfreundliches Klima zu schaffen. Die Familie hat bei ihr einen hohen Stellenwert! Daher unterstützt sie das Bündnis für Familie bereits seit Beginn und führt auch Son­derveranstaltungen speziell für Familien durch. Ein Beispiel der guten Zusammenarbeit ist der „familienfreundliche Polizeiratgeber Poli-Tipp“, der im Frühjahr 2005 gemeinsam mit dem Bündnis herausgegeben wird.

Gerhard Schlögl
Leitender Polizeidirektor
Leiter der Polizeidirektion Nürnberg
     
  Wenn Familienfreundlichkeit der Standortfaktor der Zukunft ist, dann muss die positive Arbeit des Bündnisses für Familie fortgeführt werden! Erste Schritte sind getan; weitere Aktivitäten sind er­forderlich, um die Lebensqualität für Familien in Nürnberg zu verbessern. Beispiele hierfür:
Gender Mainstreaming im Erwerbsleben umsetzen, d.h. Frauen den Weg in Führungs- und Entscheidungspositionen ebnen sowie Männer für Erziehungs- und Pflegeberufe motivieren.
Mehr Lust auf Kind(er) bei Männern wecken und die Übernahme der Erziehungsverantwortung von Vätern fördern.

Ida Hiller
Frauenbeauftragte der Stadt Nürnberg

     
  Das Bündnis für Familie hat in Nürnberg mittlerweile einen hohen Bekanntheitsgrad weit über den Kreis der „üblichen Verdächtigen“ hinaus und ist eine wertvolle städtische Maßnahme zur Förderung der Interessen von Familien. Durch seine Netzwerkarbeit fördert es erkennbar ein neu erstarktes Bewusstsein für die Allgegenwärtigkeit von Familie. Es schärft die öffentliche Wahr­nehmung für die Bedürfnisse von Familien und fokussiert deren steigende Bedeutung für das Gemeinwohl einer sich permanent wandelnden Gesellschaft.
Ein Prozess der längst nicht am Ende angelangt ist.
Gerlinde Mathes
Nürnberger Elternverband
     
  Wir wissen, dass wir uns in Deutschland um zwei Themen noch stärker bemühen müssen: Die demografische Entwicklung und die Vereinbar­keit von Familie und Beruf! Sie sind die zentralen Herausforderungen für unsere Gesellschaft. Daher arbeiten wir als IHK Nürnberg für Mittelfranken aus Überzeugung mit dem „Bündnis für Familie“ zusammen. Ich bin sicher, dass diese erfolgreiche Zusammenarbeit verstärkt zu flächendeckenden familienbewussten Angeboten führen wird und wir damit die Attraktivität unserer Region auch für be­rufstätige Eltern deutlich steigern können.

Hans-Peter Schmidt
IHK Ehren-Präsident
     
  Die Verbesserung der Situation der Familien in der Arbeitswelt ist ein spannender Prozess. Gerade das Miteinander der unterschiedlichen Akteure im Bündnis für Familie und deren Lösungsansätze zeigt uns neue Wege. Die bis­herigen Erfolge machen uns Mut und motivieren uns zu weiteren gemeinsamen Aktivitäten. Das Bündnis für Familie macht den Arbeitsmarkt nicht nur effizienter, sondern auch menschlicher.
Peter Wülk
Vorsitzender der Geschäftsführung
der Agentur für Arbeit, Nürnberg
     
  Im christlichen Menschenbild nimmt die Familie einen ganz besonderen Rang ein. Schon im Buch Genesis, das uralte Menschheitserfahrungen widerspiegelt, wird die verlässliche Partnerschaft von Mann und Frau und die Sorge um das Kind besonders herausgestellt.
Gerade in unserer Zeit, in der so viele Menschen seelisch entwurzelt sind und eine menschliche Heimat suchen, muss allen verantwortlichen Kräften in unserer Gesellschaft die Stärkung und Stützung der Familie ein Anliegen sein. Deshalb ist das „Bündnis für Familie“ in unserer Stadt außerordentlich zu begrüßen.
Wenn es das „Bündnis“ noch nicht gäbe, müsste man es erfinden!
Domkapitular a. D. Prälat Theo Kellerer
früherer katholischer Stadtdekan
     
  In Zeiten, in denen Deutschland sich in Sachen Familienfreundlichkeit in Europa noch immer bei den Schlusslichtern befindet und Kinder zu haben in unserer Gesellschaft das Armuts­risiko Nummer eins ist, sind Einrichtungen wie das Bündnis für Familie unverzichtbar. Die Tatsache, dass in Nürnberg eine Entscheidung für dieses Bündnis schon im Jahr 2000 getroffen wurde, zeigt die Weitsicht der damals Verantwortlichen. Mein Ministerium hat mit der Initiative „lokale Bündnisse für Familien“ eine bundesweite Verbrei-tung ähnlicher Aktivitäten angestoßen. Mittlerweile gibt es in Deutschland bereits 120 Lokale Bündnisse und es werden immer mehr. Viele von ihnen haben sich Anregungen vom Nürnberger Bündnis für Familie geholt und sind durch dessen Erfolge ermutigt und motiviert worden.
Gerade Großstädte müssen – wie der Familienfreundlichkeitsatlas der Prognos AG zeigt – kontinuierlich am Standortfaktor Familienfreundlichkeit arbeiten. Deshalb bin ich sicher, dass in Nürnberg das Bündnis für Familie auf Dauer Bedeutung hat und über die vorläufig geplante Laufzeit von 5 Jahren hinaus erhalten bleiben wird.
Renate Schmidt,
MdB, ehem. Bundesministerin für
Familien, Senioren, Frauen und Jugend
     
  Der wichtigste Standortfaktor einer Stadt verbirgt sich in der Frage: Wie gerne leben und wie wohl fühlen sich Familien und Kinder bei uns? Der Nürnberger Stadtrat hat im Juni 2000 mit der Initiative „Bündnis für Familie“ den Startschuss für viele Antworten auf diese Frage gegeben. Mit seinen Antworten und Maßnahmen ist das Nürnberger Bündnis für Familie mittlerweile weit über Bayern hinaus zum Vorbild und Gradmesser einer kommunalen Familienpolitik geworden, die in der ganzen Breite möglicher Handlungsfelder tätig wird.
Christa Stewens,
Bayerische Staatsministerin für
Arbeit und Soziales, Familie und Frauen
     
 

Mit dem Nürnberger Bündnis für Familie ist es gelungen, die wichtigsten gesellschaftlichen Gruppen für das Ziel „mehr Familienfreundlichkeit“ zu gewinnen. Angetrieben und vernetzt durch das Bündnis-Team haben diese Organisationen zu der positiven Bilanz des Bündnisses nach 3 Jahren Tätigkeit beigetragen. Sie haben erreicht, dass in unserer Region das Wohl von Familien verstärkt im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung und vieler Entscheidungen steht.
Die bundesweite Anerkennung, die das Nürnberger Bündnis für Familie als das erste seiner Art gefunden hat, macht uns einerseits natürlich stolz, ist aber andererseits auch Motivation und Ansporn für uns, bei den Bemühungen um die Verbesserung der Lebenssituation von Familien in unserem Gemeinwesen nicht nachzulassen.
Dr. Ulrich Maly,
Oberbürgermeister
der Stadt Nürnberg

     
  Als wir im Nürnberger Stadtrat im Jahr 2000 über alle Parteigrenzen hinweg das Bündnis für Familie auf den Weg gebracht haben, war ich wie viele andere von der Richtigkeit dieses gesellschaftspolitischen Experiments überzeugt. Aufgrund seiner beeindruckenden Erfolge in der Region wurde unser Bündnis für Familie zu einem regelrechten „Exportschlager“ für Nürnberg. Ich wünsche mir, dass wir auch Zukunft noch viel Gutes von ihm hören werden.
Hermann Imhof,
Mitglied des Bayerischen Landtags
     
  Das Bündnis für Familie ist ein gelungenes Beispiel, dass die vermeintlich unabwendbare Überalterung der Gesellschaft trotz aller Behauptungen aktiv beeinflusst werden kann. Der DGB begrüßt insbesondere das Engagement zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. In diesem Handlungsfeld ist das Bündnis ein beispielhafter Ideengeber in der Stadt. Diesen Einsatz gilt es weiter zu unterstützen.
Stephan Doll,
DGB-Vorsitzender Industrieregion Mittelfranken