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Theo Kellerer,
Stadtdekan der katholischen Kirche in Nürnberg |
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„Heute ist von großen und von kleinen
Netzen gesprochen worden. Ich selber habe viel mit den kleinen Netzen
zu tun. Als Pfarrer komme ich viel mit den Problemfamilien zusammen,
mit Familien, die auseinander gebrochen sind. Hier sind wir vor allem
menschlich gefordert. Ich möchte das Bündnis dort unterstützen, wo
ich sein kann und wo ich mich positiv einbringen kann. Vor allem möchte
ich mich dafür einsetzen, neue Ideen voranzubringen.“ |
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Renate Schmidt,
stellvertretende Vorsitzende der SPD Deutschlands |
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„Ich hoffe, dass die Stadt
Nürnberg und alle Verantwortlichen die Möglichkeit nutzen, Nürnberg
als eine familienfreundliche Stadt zu präsentieren, d.h. auf die Bedürfnisse
der Familien hier in Nürnberg auch tatsächlich einzugehen. Ich bin
Familienpolitikerin, ich kümmere mich auf Bundesebene um Familienpolitik,
deshalb kann ich Ideen beitragen. Ich bin nicht vor Ort aktiv und
bin nicht Mitglied des Stadtrats und kann sicherlich in diesem Zusammenhang
nicht sehr viel tun, aber ich kann eine Menge Ideen dazu beisteuern.“
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Ingrid Wiesenmüller,
1. Vorsitzende des Deutschen Kinderschutzbundes Nürnberg |
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„Ich erhoffe
mir in allen Bereichen Verbesserungen für die Situation unserer Familien
und Kinder. Wir unterstützen das „Bündnis für Familie“ bereits durch
Kooperation. Wir bieten Elternkurse an und möchten die Zusammenarbeit
auch in Zukunft fortsetzen.“ |
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Barbara Straub,
Vorsitzende des Elternbeirats der
Kindertagesstätte Kerschensteinerstraße |
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„Ich hoffe,
dass vor allem im Bereich der Kindertagesstätten mehr Unterstützung
der Stadt kommt, etwa bei der Ausstattung im Bürobereich. Bei uns
wurde ganz akut ein Kopierer benötigt. Von städtischer Seite aus war
es nicht möglich, dafür Mittel zu bewilligen, so dass das auf den
Schultern der Eltern ausgetragen werden musste.“ |
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Dekan Michael
Bammessel
Stadtdekan der Evang.-Luth. Kirche in Nürnberg |
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„Ich hoffe,
dass viele Kräfte zusammenwirken, die für Familien etwas tun wollen.
Es gibt viele einzelne Organisationen, wie etwa die Kirchen, die sich
für Familien einsetzen. Aber wir können mehr erreichen, wenn wir zusammenhelfen.
Wir haben in der Kirche selber viele Angebotsformen für Kinder, Eltern
und Familien, die wir einbringen können. Wir lassen uns auch gerne
von anderen anregen, wie wir unsere eigene Arbeit noch verbessern
können.“ |
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Utz Ulrich,
Stadtrat der FDP |
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„Ich freue
mich sehr, heute abend hier zu sein. Ich bin absolut gespannt. Ich
habe keine Erwartungen, außer dass in Nürnberg mehr für die Familien
geschieht als bisher. Ich werde alle vernünftigen Anträge unterstützen,
alle unvernünftigen vorsichtig ausreden und mir überlegen, wie man
das Ganze voranbringen kann.“ |
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Renate Tandler,
Stadträtin der CSU, Vorsitzende der Kinderkommission |
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„Vom Bündnis für Familie
erwarte ich eine Verbesserung der Lebenssituation von Familien in
Nürnberg. Familie sowie Kinder und Jugendliche, aber auch Ältere,
sollen sich wohlfühlen können. Hierbei ist es insbesondere wichtig,
dass Kinder in der Gesellschaft besser akzeptiert werden. Dies ist
auch ein erklärtes Ziel der Kinderkommission. Kinder und Jugendliche
müssen in ihrer Entwicklung gefördert und gestärkt, wo nötig, auch
unterstützt werden. Familien sollen frühzeitig Beratung und Hilfen
erhalten. Daher ist mir das Handlungsfeld Kampagne Erziehung auch
besonders wichtig. Als Vorsitzende der Kinderkommission höre ich bei
den Kinderversammlungen im gesamten Stadtgebiet die Nöte und Probleme
unserer Jüngsten. Die Anregungen der Kinder werden von mir sehr ernst
genommen. Es konnten bereits zahlreiche Verbesserungen erreicht werden,
zum Beispiel sicherer Schulweg, Tempo 30 vor bestimmten Schulen, Verbesserungen
von Spielangeboten, Öffnung der Schulhöfe. All dies hilft dazu, ein
positiveres Klima für Kinder zu schaffen. Auch durch meine berufliche
Tätigkeit als Kriminalbeamtin / Drogenprävention habe ich mit den
unterschiedlichsten Lebenssituationen und Lebensbedingungen in Familien
Kontakt, stelle Benachteiligungen fest. Ich setze mich daher für verbesserte
Hilfsangebote ein, die niedrigschwellig sein müssen und hoffe, dass
so Benachteiligungen abgebaut werden können. Für mich liegen die Schwerpunkte
in der Förderung von Familien und der Kampagne Erziehung.“ |
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Gebhard Schönfelder,
Vorsitzender der SPD Stadtratsfraktion |
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„Viele realisierbare
Ideen, die das Miteinander der Generationen und verschiedenen Lebensmodellen
erleichtern und die Vereinbarkeit von Haushalten mit Kindern mit dem
Beruf ermöglichen. Ich erhoffe mir davon: ein kinderfreundlicheres
Klima in Nachbarschaften, Verwaltungen – ja, in der ganzen Stadt.
Ich wünsche mir keine Abwertung durch das Bündnis für Familie für
die, die sich für eine andere Lebensform entschieden haben, ob Alleinstehend,
mit und ohne Kinder oder als Partnerschaft mit und ohne Kinder, ohne
das Plazet des Staates. Mein bisheriges Verhalten und Agieren ohne
viel Aufhebens fortsetzen. Tolerant gegenüber allen individuellen
Lebensformen und Lebensgemeinschaften sein und gezielt über mein ehrenamtliches
Engagement als Vorsitzender des Kinderhaus Nürnberg e. V. zeitgerechte
Problemlösungen anbieten, die im oben beschriebenem Sinne wirken.
Voraussetzung dafür ist, dass sich einiges in den Köpfen der gesellschaftlichen
Repräsentanten aus Politik und Wirtschaft ändert – sie haben Vorbildfunktion
und sollten viele einfache Problemlösungen, die nicht neu erfunden
werden müssen, sondern auf der Hand liegen, auch finanzieren.“ |
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Peter Wülk,
Direktor des Arbeitsamtes Nürnberg |
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„Eines unserer Ziele ist
es, zur Gleichstellung von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt
beizutragen. Das bedeutet in erster Linie Beschäftigungsmöglichkeiten
erschließen. Hier erhoffe ich mir die Unterstützung des Bündnisses
für Familie, um insbesondere Frauen mit familiären Bindungen mehr
Teilzeitarbeitsplätze, mit mehr Flexibilität in der Arbeitszeitgestaltung,
anbieten zu können. Die Vereinbarkeit von Familie und Arbeit ist für
Frauen und Männer eine Herausforderung. Das Arbeitsamt Nürnberg wird
im Rahmen der Arbeitsmarktpolitik seinen Beitrag dazu leisten und
spezielle Frauenfördermaßnahmen weiter ausbauen.“ |
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Heinrich Mosler,
Präsident der Handwerkskammer für Mittelfranken |
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„Wir erwarten
Antworten auf die Herausforderungen, wie sich Familie und Beruf in
Zukunft besser vereinbaren lassen. Wir haben im Handwerk hervorragend
ausgebildete Frauen und wir können es uns auch wirtschaftlich nicht
leisten, diese Kompetenzen dauerhaft auszugrenzen. Weiter müssen wir
auf die neuen Familienformen reagieren, Stichwort allein Erziehende
d.h. Betreuungsangebote sind den jeweiligen Bedürfnissen anzupassen. |
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| 1. |
Wir werden das Thema mit den Vereinen
unserer Meisterfrauen diskutieren. |
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Wir planen in der Handwerkskammer
eine Umfrage, welche Wünsche und Bedürfnisse bei unseren Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern vorhanden sind, um im Hinblick auf die Vereinbarkeit
von Familie und Beruf Verbesserungen schaffen zu können, Stichwort
Kinderbetreuung, flexible Arbeitszeit. |
| 3. |
Wir wollen in der Kammer eine
Veranstaltung zum Thema Bündnis für Familie durchführen.“ |
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